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04.01.2017

Jordanien: Flüchtlinge werden zu Klempnern ausgebildet

04.01.2017 – Hunderttausende Syrer sind nach Jordanien geflohen. Wie sie neue Perspektiven bekommen, beschreibt eine Reportage aus dem Magazin „akzente“.

Jordanien gilt als eines der trockensten Länder der Welt. Zudem wird viel Wasser vergeudet, weil Leitungen lecken oder schlecht verlegt sind. Nachdem Hunderttausende Syrer vor dem Bürgerkrieg nach Jordanien geflohen sind, verstärkt sich das Problem. Eine Reportage aus dem Magazin „akzente“ zeigt, wie der Wassermangel gelindert werden kann – und wie Flüchtlinge einen neuen Beruf erlernen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die Ausbildung von Klempnern: Knapp 300 Frauen und Männer – mehr als jeder dritte davon ein Flüchtling aus Syrien – werden unterrichtet. „Ich möchte selbstständig arbeiten, unabhängig sein vom Einkommen eines Mannes“, sagt etwa Fatima Ahmad Mubarak. Diesem Ziel sind sie und die anderen Teilnehmer schon ganz nah.