07.06.2017

Internationale Mitarbeiter haben Afghanistan vorübergehend verlassen

Vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage hat sich die GIZ dazu entschieden, dass die internationalen Mitarbeiter Afghanistan vorübergehend verlassen.

Grund waren Hinweise, die sich im Nachgang des schweren Anschlags Ende Mai in Kabul ergeben haben. Die Sicherheit der nationalen und internationalen Mitarbeiter hat oberste Priorität. Sie ist eine wichtige Voraussetzung, um auch unter schwierigen Umständen wirksam arbeiten zu können. In den Tagen zuvor hatten bereits einige Mitarbeiter das Land verlassen. Die Ausreise aller internationalen Mitarbeiter ist vorübergehend vorgesehen, eine Rückkehr in das Land ist sobald als möglich geplant. Die Projektarbeit läuft weiter.

Für den Sommer hat die GIZ zudem einen Umzug an einen anderen Standort innerhalb Kabuls geplant. Hintergrund war die routinemäßige Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen und die Nutzung von Synergieeffekten, die sich aus dem Zusammenlegen der Verwaltung und aller Projekte ergeben. Die neuen Unterkünfte sollen zudem die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verbessern. Ziel des Umzugs ist eine noch bessere Aufstellung, um langfristig im Land bleiben und weiterhin effektive Arbeit mit und für die Menschen in Afghanistan leisten zu können.