Managementdienstleistungen

Internationale Zusammenarbeit wirkt

Millionen von Menschen weltweit profitieren von besseren Lebensbedingungen.

Wir arbeiten weltweit für eine lebenswerte Zukunft. Dabei stehen die Wirksamkeit und Transparenz unserer Arbeit klar im Vordergrund. Verschiedene interne und externe Kontrollen zeigen: wir leisten sehr gute Arbeit und ermöglichen Perspektiven für Millionen von Menschen weltweit.

Ob Flucht und Migration, Energieversorgung oder Umweltschutz: Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet für die Bundesregierung und andere Auftraggeber weltweit für nachhaltige Entwicklung. Die Wirksamkeit und Effizienz ihrer Projekte steht daher an vorderster Stelle – mit ihrer Arbeit verbessert sie die Lebensbedingungen von Menschen.

Auch immer mehr Flüchtlinge und Migranten brauchen Unterstützung. 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – entweder mussten sie ihr Land verlassen oder sind innerhalb ihres Heimatlands geflohen. Die GIZ unterstützt, die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. Zwischen 2010 und 2015 sind so Perspektiven für weltweit fast viereinhalb Millionen Flüchtlinge und Binnenvertriebene geschaffen worden. Hinzu kommt die Unterstützung für 3,8 Millionen Bewohner von Gemeinden, in denen Flüchtende Zuflucht gefunden haben.

Junge Frauen arbeiten an Elektronik-Bauteilen

©

Evaluierung und Wirkungszahlen für mehr Transparenz

Diese Zahlen sind das Ergebnis einer unternehmensweiten Datenerhebung, bei der – über Projekt- und Ländergrenzen hinweg – Wirkungsdaten zu verschiedenen Themen global erfasst werden. Die so aggregierten Wirkungen ergänzen das umfassende Qualitätsmanagement der GIZ, das sich an nationalen und internationalen Standards orientiert. Von der Planung bis zur Auswertung überprüft die GIZ regelmäßig ihre Arbeit und die erreichten Ergebnisse. Die Wirkungszahlen und die Kurzberichte der Evaluierungen der einzelnen Projekte werden ebenso wie der alle zwei Jahre erscheinende GIZ-Evaluierungsbericht auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht. Mit den öffentlich zugänglichen Informationen – auch die Daten der laufenden Projekte sind online verfügbar – unterstützt die GIZ die internationalen Bemühungen für mehr Transparenz und den Wissens- und Erfahrungsaustausch in der internationalen Zusammenarbeit.

So auch zum Thema Energie. Weltweit haben immer noch viele Menschen keinen Zugang zu moderner Energieversorgung, was auch die Wirtschaftsentwicklung der jeweiligen Länder beeinträchtigt. Die GIZ arbeitet daran, vor allem ärmere Bevölkerungsschichten mit Energie zu versorgen und damit ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Weltweit mehr als drei Millionen Menschen wurden so zwischen 2010 und 2015 mit Licht und Strom versorgt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau von erneuerbaren Energien, insbesondere von Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie.

Waldschützer vor Fluss im südostasiatischen Wald

©

Auf dem Prüfstand: Die OECD bescheinigt der GIZ gute Arbeit

Die Arbeit des Unternehmens wird nicht nur intern mittels Monitoring und Evaluierung regelmäßig analysiert. Auch internationale Gremien schauen genauer hin: So ist etwa der aktuelle Prüfbericht des Entwicklungsausschusses der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD-DAC) sehr positiv für die GIZ. Er lobt unter anderem das deutsche Engagement zur Bekämpfung des Klimawandels – beispielsweise war die GIZ aktiv daran beteiligt, durch Verkehr verursachte Luftverschmutzung und den Kohlendioxidausstoß in kleinen und mittleren Städten zu verringern. Der OECD-DAC legt Qualitätsstandards für die Entwicklungszusammenarbeit fest und erarbeitet Grundsätze und Leitlinien, um Entwicklungsmaßnahmen bewerten zu können. Diese sind in den Evaluierungen der GIZ etabliert.

Erfolgreich ist die GIZ auch beim Waldschutz. Für rund 1,6 Milliarden Menschen stellen Wälder eine wichtige Lebensgrundlage und Einkommensquelle dar. Gleichzeitig helfen sie dabei, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern und beherbergen mehr als zwei Drittel der der weltweiten Artenvielfalt. Die GIZ unterstützt ihre Partner dabei, die politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Waldwirtschaft zu schaffen. Zwischen 2010 und 2015 konnten 300 Millionen Hektar Waldfläche weltweit geschützt werden. 200 Millionen Hektar wurden zudem unter Naturschutz gestellt. Dadurch wurde Armut reduziert, Ernährung und Einkommen gesichert und ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Artenschutz geleistet.

 

Stand: März 2017